Welcher Beruf passt zu meinen Stärken? Welche  Fähigkeiten benötige ich in handwerklichen Berufen?  Häufig äußern sich die Jugendlichen in den 8.  Jahrgangsstufen noch unsicher über ihre berufliche  Zukunft. Doch gerade an Mittelschulen müssen sich die  Schüler spätestens zu Beginn der 9. Klasse entscheiden,  welchen Weg sie einschlagen wollen. Bei der Jobrallye an  der Mittelschule Walliser Straße lernten die 8.  Jahrgangsstufen an verschiedenen Ständen Berufe und  ihre Anforderungen kennen und erhielten eine wichtige  Orientierung für ihre Berufswahl.  

Am Stand der Bundeswehr, die ihre Zivilberufe vorstellte, konnten die

Jugendlichen durch Lötarbeiten eine Diode zum Leuchten bringen.

Auch in diesem Jahr erklärten sich zwölf Betriebe  und Einrichtungen aus den Bereichen Handel,  Handwerk, Pflege und Dienstleistung bereit, die über  60 Schüler auf ihrem Weg zur Berufswahl zu  unterstützen. Dabei wurden verschiedene Übungen  angeboten, z.B. der Bau eines Stromkreises oder  Kundenberatungen im Lebensmittelbereich. "Die  Jobrallye ist ein wichtiger Baustein im Prozess der  Berufswahl unserer Schülerinnen und Schüler",  betonte Florian Bär, Schulleiter der Mittelschule  Walliser Straße. "Denn gerade durch das praktische  Tun an den Stationen können die Schüler viel über  ihre eigenen Kompetenzen und Interessen  erfahren."  Kagard Gronow, Lehrerin der Klasse 8a, hob die  Bedeutung der Jobrallye für ihre Schüler ebenfalls  hervor: "In der 8. Klasse haben die Schüler noch  keine genaue Vorstellung von ihrer beruflichen  Zukunft. Deshalb ist es besonders wichtig, sich in  verschiedenen Bereichen ausprobieren zu können.  So erhalten sie vielfältige Eindrücke, was sie nach  der Schule erwartet."  

Am Stand von Vinzenz Murr hören unsere Schülerinnen und Schüler, welche

Anforderungen es im Verkauf in den einzelnen Filialen gibt.

Mit viel Fingerspitzengefühl musste an der Station für Elektroberufe gearbeitet

werden.

 Die Schüler nahmen das Angebot gerne an und freuten sich über die Gelegenheit, mit verschiedenen Betrieben in  Kontakt zu treten. "Besonders gefallen hat mir, dass es dort viele Berufe und Firmen gab, die man kennenlernen  konnte", äußerte sich Melissa (13), Schülerin der 8b. Sie wisse zwarschon, was sie einmal werden wolle, die  Jobrallye habe sie in ihrer Berufsentscheidung aber noch einmal bestärkt.  Doch auch für die Betriebe bot die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, Talente zu entdecken und erste Kontakte  mit potenziellen Auszubildenden zu knüpfen.  
Hier geht es zum Zeitungsbericht im Sendlinger Anzeiger vom 02.03.2015...
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Jobrallye Schuljahr 2014/15