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Projekt „Bildnerisches Gestalten“ in der Deutschklasse 9

Die Schülerinnen und Schüler der Deutschklasse 9 unserer Mittelschule Walliser Straße hatten auch dieses  Schuljahr wieder Gelegenheit, im Rahmen eines Projektes mit Herrn Ulrich Borde gestalterische Techniken  auszuprobieren und ihre eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu entdecken, die in vielen Berufen von großer  Bedeutung sind. Nicht nur im Bereich Theater, Film und Medien, auch in Handwerksberufen wie dem des Friseurs,  des Floristen oder des Konditoren spielen Kreativität, Sinn für Ästhetik und gestalterisches Vorstellungsvermögen  eine zentrale Rolle.  In einem ersten Arbeitsschritt legten sich die Schülerinnen und Schüler  auf ein großes  Stück Papier, sodass ein Arbeitspartner die Körpersilhouette mit Filzstift übertragen  konnte. Um die Silhouette möglichst gut abzubilden, waren feinmotorisches Geschick,  Sorgfalt und Präzision notwendig – Fähigkeiten, die in allen Handwerksberufen  entscheidend für die Qualität des jeweiligen Ergebnisses sind.  Anschließend sollten die Schüler ihre Silhouette ausschneiden und individuell gestalten. Dazu  stellte Herr Borde Wassermalfarben, Wachsmalkreiden und buntes Geschenkpapier zur  Verfügung. So konnten die Schülerinnen und Schüler durch das Kombinieren von verschiedenen  Formen und Farben ihren eigenen Sinn für Ästhetik und Kreativität erproben.  Außerdem hatten sie die Möglichkeit, mit verschiedenen Materialien und Techniken zu  experimentieren, um ihre eigene Persönlichkeit und Gefühlswelt mit künstlerischen Mitteln  darzustellen. Hierdurch gewannen sie einen Eindruck davon, wie in einigen Berufen – wie  beispielsweise dem des Maskenbildners oder des Fotografen – gestalterische Mittel eingesetzt  werden, um dem Betrachter des Produktes eine bestimmte Aussage zu vermitteln.    Für die Schülerinnen und Schüler war das Projekt nicht nur hinsichtlich des  Einblicks in künstlerisch-gestalterische Berufe gewinnbringend. Sie  arbeiteten mit großem Eifer an ihren Silhouetten, da ihnen die kreative  Abbildung der eigenen Persönlichkeit sowie das Einfließenlassen  persönlicher Vorlieben im künstlerischen Bereich sichtlich Freude bereitete.  In diesem Sinne werden sicherlich auch zukünftig viele Schülerinnen und  Schüler von Projekten der „Praxis an Mittelschulen“ in mehrerlei Hinsicht  profitieren können.  JW